Jemand, der Ihnen durch die Pflege hilft.
Schritt für Schritt.
AutaVia sagt Ihnen laut und in Ihrer Sprache, was jetzt zu tun ist – mit Audio und kurzen Videos zu jedem Schritt. Getaktet, verständlich, mit klaren Grenzen, wer was darf.
Kompressionsstrumpf anlegen
Bein flach lagern. Strumpf bis zur Ferse umstülpen, dann Ferse exakt positionieren.
Getakteter Ablauf
Klare Schrittfolge mit realistischer Zeit statt Suchen und Nachfragen. Sie sehen immer, wo Sie stehen.
Audio und Video statt lesen
In der Pflege sind beide Hände belegt. Jeder Schritt wird gesprochen angeleitet und mit einem kurzen Video gezeigt.
In Ihrer Sprache
Die gesamte Anleitung KI-gestützt in der Sprache, die die versorgende Person spricht.
Die häusliche Pflege trägt die Hauptlast – mit der dünnsten Unterstützung.
Der überwiegende Teil der Pflegebedürftigen in Deutschland wird zu Hause versorgt. Genau dort, wo die Versorgung am wenigsten standardisiert ist, ist die fachliche Begleitung am schwächsten.
Einarbeitung ist teuer und langsam
Neue Kräfte lernen durch Mitlaufen an. Das bindet eine erfahrene Fachkraft für Tage bis Wochen.
Sprachbarrieren blockieren Qualifikation
Die Hürde liegt in der Vermittlung, nicht in der Fähigkeit. Deutschsprachige Standards sind ein Flaschenhals.
Kompetenzgrenzen sind unklar
Wer was darf, ist rechtlich geregelt, im Alltag aber selten präsent – mit Risiko in beide Richtungen.
Abläufe sind nicht getaktet
Ein Einsatz ohne Struktur dauert länger, schwankt in der Qualität und ist schwerer zu dokumentieren.
Der Pflegeeinsatz wird nicht nachgeschlagen, sondern angeleitet.
01 — Einsatz öffnen
Der Tag liegt als Liste vor. Jeder Einsatz ist ein hinterlegtes Programm mit fester Schrittzahl.
02 — Sprache einstellen
Nicht einzelne übersetzte Inhalte, sondern die ganze Anwendung – Text, Audio und Video.
03 — Schritt für Schritt
Gesprochene Anleitung, kurzes Video, sichtbare Restzeit. Ein Tipp beendet den Schritt.
04 — Dokumentiert
Der Ablauf dokumentiert sich beim Abarbeiten selbst – nicht abends aus dem Gedächtnis.
Jede Rolle sieht genau die Schritte, für die sie befugt ist.
AutaVia kennt die Qualifikation der angemeldeten Person. Tätigkeiten, die einer höheren Qualifikationsstufe vorbehalten sind, werden nicht nur ausgeblendet, sondern als solche gekennzeichnet – inklusive Hinweis, wer sie übernehmen darf.
Für alle, die zu Hause versorgen.
Dieselbe Anleitung, unterschiedlich tief – abhängig davon, wer den Einsatz übernimmt.
Pflegende Angehörige
Keine Ausbildung, hohe Verantwortung. Konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung und die Sicherheit, das Richtige zu tun.
Pflegeeinsteiger
Geführter Einstieg ohne dauerhafte Begleitung durch eine Fachkraft, mit klaren Kompetenzgrenzen.
Kräfte mit anderer Erstsprache
Fachlich geeignet, sprachlich ausgebremst. Vollständige Anleitung in der eigenen Sprache.
Examinierte Fachkräfte
Getakteter Ablauf, weniger Anleitungsaufwand für Kollegen, Dokumentation läuft mit.
Bis zu 70 € im Monat von der Pflegekasse.
Seit dem 01.01.2026 erstattet die Pflegeversicherung digitale Pflegeanwendungen deutlich weiter als zuvor. Das Budget wird nicht mit Pflegegeld, Sachleistungen oder dem Entlastungsbetrag verrechnet.
monatlich für die Anwendung
Für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1–5 in häuslicher Versorgung, nach § 40b SGB XI.
monatlich für die Begleitung
Ergänzende Unterstützungsleistungen durch einen ambulanten Pflegedienst, der AutaVia mit einführt.
So kommen Sie an die Leistung
AutaVia befindet sich im Zulassungsverfahren als digitale Pflegeanwendung. Die Erstattung setzt die Aufnahme in das DiPA-Verzeichnis des BfArM voraus. Grundlage: §§ 40a, 40b, 78a SGB XI in der seit dem 01.01.2026 geltenden Fassung.
Zwei Wege, zwei Kostenträger. AutaVia trennt sie sauber.
Für die App selbst brauchen Ihre Patientinnen und Patienten keine Verordnung – sie ist eine Leistung der Pflegekasse nach SGB XI. Verordnen können Sie die häusliche Krankenpflege, die AutaVia anschließend anleitet und dokumentiert. Beides greift ineinander, läuft aber über getrennte Wege.
Der Weg zur verordneten häuslichen Krankenpflege
Verordnung ausstellen
Diagnose, Maßnahme, Häufigkeit und Dauer. Erstverordnungen in der Regel bis 14 Tage, Folgeverordnungen länger.
Bei der Krankenkasse einreichen
Innerhalb weniger Arbeitstage nach Ausstellung – dann trägt die Kasse die Kosten schon während der Prüfung.
Genehmigung
Die Krankenkasse prüft, bei Bedarf über den Medizinischen Dienst. Ablehnungen werden begründet.
Scan in AutaVia
Der Pflegedienst scannt die Verordnung. Daraus entsteht automatisch das getaktete Einsatzprogramm.
Verlauf zurück in die Praxis
Durchführung, Wundverlauf und Auffälligkeiten kommen strukturiert zurück – rechtzeitig vor der Folgeverordnung.
Was Sie davon haben
Weniger Rückrufe zu Durchführungsfragen, dokumentierte Rollenkonformität und ein Verlauf, der die Folgeverordnung fachlich begründet statt sie zu vermuten. Bei erweiterten Befugnissen von Pflegefachpersonen nach dem BEEP-Gesetz bleibt nachvollziehbar, wer welche Maßnahme übernommen hat.
Informationsmaterial für Ihre Praxis
Zwei Seiten zur Abgrenzung DiPA und häusliche Krankenpflege, dazu ein Patientenblatt zum Antrag bei der Pflegekasse.
Praxismaterial anfordernKürzere Einarbeitung, nachweisbare Rollenkonformität.
Neben der Anwendung für Pflegebedürftige gibt es AutaVia als Werkzeug für Dienste: Rollen- und Kompetenzsteuerung, Einarbeitungsmodul, Verordnungsscan und Einsatzdokumentation – mit Dashboard für die Leitung.
Häufige Fragen
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Nein. Der Zugang zu einer digitalen Pflegeanwendung läuft über einen formlosen Antrag bei der Pflegekasse.
Welche Sprachen sind verfügbar?
Zum Start Deutsch, Türkisch, Polnisch, Rumänisch und Tagalog. Weitere Sprachen kommen laufend dazu, da die Mehrsprachigkeit im gesamten System angelegt ist.
Ersetzt AutaVia den Pflegedienst?
Nein. AutaVia leitet an, was die eigene Qualifikation zulässt, und macht sichtbar, welche Tätigkeit eine Fachkraft übernehmen muss.
Was passiert mit meinen Daten?
Nutzungs- und Verlaufsdaten werden datenschutzkonform und zweckgebunden erhoben, um den pflegerischen Nutzen wissenschaftlich zu belegen. Das Datenschutzkonzept folgt den BfArM-Prüfkriterien.
Sehen Sie sich einen Einsatz von innen an.
Zwei Minuten durch einen kompletten Ablauf – getaktet, gesprochen, mit Video.